Sureline®-Rohre aus PE 100-RC

Für alle sandbettfreien Verlegeverfahren geeignet

 
 

Kostengünstige Verlegung bei hoher Qualität

Häufig werden schadhafte Altrohre aus traditionellen Werkstoffen wie Guss oder Steinzeug mit den lange haltbaren und einfach zu montierenden PE-Rohren saniert. Da grabenlose Verlegeverfahren wie zum Beispiel das Relining, Berstlining, Einpflügen oder Horizontalspülbohrverfahren erheblich kostengünstiger sind als herkömmliche Methoden, gewinnen diese sandbettfreien Verlegeverfahren auch bei der Neuverlegung von Rohren immer mehr an Bedeutung.
Für die sandbettfreie Verlegung empfehlen wir den Einsatz unserer speziell dafür entwickelten Sureline® Rohre.


Aufbau des Sureline®-Rohrs

Sureline®-Rohre sind coextrudierte Vollwandrohre bestehend aus hochwertigen PE 100-RC Formmassen. Zur einfachen Identifizierung dient eine maßlich integrierte, farbige Signalschicht (Trinkwasser = blau, Gas = gelb-orange, Abwasser = grün).

Durch die Herstellung im Coextrusionsverfahren ist eine hochwertige und homogene Qualität des Sureline®-Rohres über die gesamte Wanddicke gewährleistet. Bei den in der PAS 1075 geforderten Prüfungen wie zum Beispiel FNCT und Punktlastversuch nach Dr. Hessel werden, durch den Einsatz von Formmassen mit sehr hoher Qualität, herausragende Prüfergebnisse erreicht.

Optimale Sicherheit für die sandbettfreie Verlegung

Durch den Einsatz des zur Zeit hochwertigsten, unvernetzten PE-Werkstoffes PE 100-RC bietet das FRANK Sureline®-Rohr den optimalen Schutz unter anderem gegenüber Punktlasten, Rissinitiierung, langsamem Risswachstum und äußeren Beschädigungen. Dadurch sind Sureline®-Rohre für den Einsatz bei sandbettfreien Rohrverlegungen bestens geeignet.

Das Sureline®-Rohr ist für folgende Verlegearten freigegeben:

  • sandbettfreie Verlegung
  • Einpflügen
  • Einfräsen
  • Relining bestehender Rohrleitungen
  • Berstlining
  • Horizontal-Spülbohrverfahren
  • Erdrakete



Beachten Sie bei diesen Verlegearten bitte die relevanten Merkblätter des DVGW, RSV und DWA!


Die PAS 1075 für Rohre aus PE 100-RC

Der sichere Betrieb von Rohren aus Polyethylen, die mit Hilfe von sandbettfreien Verlegeverfahren eingebaut werden, setzt besondere Eigenschaften hinsichtlich der Spannungsrissbeständigkeit der Rohre voraus. Die Definition dieser Eigenschaften übernimmt die PAS 1075. Diese öffentlich verfügbare Spezifikation ist eine Ergänzung der bestehenden Normen und Regelwerke. Sie beschreibt die technischen Anforderungen und Prüfungen solcher Rohrsysteme und der verarbeiteten Rohstoffe. Unterschieden wird dabei zwischen Rohstoffprüfungen und Bauteilprüfungen (bzw. Rohrprüfungen), sowie zwischen Zulassungsprüfungen und produktionsüberwachenden Prüfungen. Eine chargenbezogene Prüfung des FNCT-Wertes vom verarbeiteten Rohstoff ist gemäß PAS 1075 eine der Bedingungen um als PE 100-RC eingestuft zu werden. "RC" ("resistant to cracks") bedeutet die "Widerstandsfähigkeit gegenüber Rissen".

Sureline®-Rohre sind nach PAS 1075 für sandbettfreie Verlegeverfahren geeignet.


Verbindungstechnik

Sureline®-Rohre können durch Heizwendel- bzw. Heizelementstumpfschweißung nach DVS-Richtlinie 2207 miteinander verbunden werden. Schweißverbindungen mit PE 80 oder PE 100 Rohren und Formteilen sind ebenfalls möglich, sofern diese den Anforderungen nach DVS 2207-1 entsprechen. Ebenso können alle derzeit am Markt befindlichen Heizwendelformteile aus PE 80, PE 100 und PE 100-RC zum Schweißen verwendet werden.


Zulassungen

Sureline®-Rohre aus PE 100-RC sind vom DVGW für den Einsatz in Gas- und Trinkwasserleitungen unter folgenden Registriernummern zugelassen:


Rohre für Trinkwasserleitungen:

  • DW-8136AT2019 (bis da 63 mm)
  • DW-8157BP0386 (da 75-225 mm)
  • DW-8148BP5502 (ab da 250 mm)


Rohre für Gasleitungen:

  • DG-8106AS2196 (bis da 63 mm)
  • DG-8162BP0398 (da 75 - 225 mm)
  • DG-8164BP5503 (ab da 250 mm)


Lieferprogramm

Sureline®-Rohre aus PE 100-RC werden für die Anwendungsbereiche Gas, Trinkwasser und Abwasser angeboten. Gasrohre werden mit einer gelb-orangen Außenschicht, Trinkwasserrohre mit einer blauen Außenschicht und Rohre für den Abwasserbereich mit einer grünen Außenschicht gekennzeichnet. Die Standardlieferlängen für Sureline®-Rohre sind 6 m und 12 m als Stangenware und 100 m als Ringbund (SDR 17 und 11) bis d 180 mm. Andere Längen und Dimensionen erhalten Sie auf Anfrage. Auch für den Kanalbereich (Freispiegelleitungen) können wir Ihnen Sureline®-Rohre anbieten. Diese haben eine helle Innenschicht, so dass die Inspektionsfreundlichkeit per Videoüberwachung im Vergleich zur schwarzen Innenschicht deutlich verbessert wird.

 
 

News

  • 03.03.2017  Fachbeitrag 3R: Reduzierung der Gebrauchsdauer von PE-Rohren durch Innendruckprüfung?

    Fachbeitrag 3R: Reduzierung der Gebrauchsdauer von PE-Rohren durch Innendruckprüfung?
    Bei erdverlegten Rohrleitungen wird üblicherweise vor Inbetriebnahme eine Dichtheits- oder Druckprüfung durchgeführt. Welche Prüfung vorgenommen werden muss, hängt vom Einsatzbereich und dem gültigen Normen- und Regelwerk ab. Für PE-Rohrsysteme, die unter Druck betrieben werden (z. B. Trinkwasserleitungen) wird eine Innendruckprüfung gefordert, mit der die ordnungsgemäße Ausführung und die Dichtheit sichergestellt werden kann. Für diese Prüfungen liegen spezielle Prüfgrundlagen wie z. B. das DVGW-Arbeitsblatt W 400-2 als Ergänzung zur DIN EN 805 und die DVS- Richtlinie 2210-1 Beiblatt 2 vor.
  • 27.01.2017  Besuchen Sie uns auf dem internationalen Forum für Rohrsysteme aus polymeren Werkstoffen

    Besuchen Sie uns auf dem internationalen Forum für Rohrsysteme aus polymeren Werkstoffen
    München. Bei Bau und Sanierung von Gas- und Wasserleitungen sowie Industrierohrsystemen sind Polymere unverzichtbar. Auf den Münchner Kunststoffrohrtagen diskutieren renommierte Experten am 7. und 8. März 2017 über aktuelle Entwicklungen und praktische Erfahrungen in diesem Bereich. TÜV SÜD veranstaltet das seit 1997 bestehende Fachforum bereits zum dritten Mal in München.
 
 

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