Erosionsschutz

Geokunststoffe mit dreidimensionaler Struktur verhindern den Abtransport von Bodenteilchen durch Wasser und Wind. Die Natur schützt sich vor diesem Bodenabtrag durch Pflanzen mit ihren Wurzeln. Der oft Jahre dauernde natürliche Aufbau von Vegetationsschichten wird mit Erosionsschutzmatten beschleunigt und gesichert.

bieten Schutz vor Oberflächenerosionerosion und gleichzeitig ein verbessertes Pflanzenwachstum auf steilen Böschungen. Geomatten sind Erosionsschutzmatten die aus Monofilament /Wirrgelege durch Extrusion von synthetischen Rohstoffen in offener dreidimensionaler Struktur, ggf. in Kombination mit einem Bewehrungsgitter hergestellt sind. Die Matten können sich aufgrund ihrer Struktur Bodenunebenheiten gut anpassen.
Außerdem sorgen die Geomatten für eine hervorrragende Verankerung der Wurzeln und gewährleisten eine breitere Lastverteilung.
Matten und Gewebe aus Jute, Kokos, Heu und/oder Stroh werden als Erosionsschutz und als Hilfe bei der Ansaat eingesetzt und verrotten nach dem Anwachsen der Begrünung.
Jute- und Kokosgewebe bilden mit ihren Maschen „Miniwälle“, an denen sich Bodenteilchen sammeln und so vor Regen und Winderosion schützen.

Erosionsschutz- und Begrünungsmatten bestehen aus Kokos- und/oder Strohfasern, die entweder durch ein PP-Netz oder durch ein verrottbares Jute-Netz zusammengehalten werden, wobei Begrünungsmatten zusätzlich eine Saatguteinlage haben. Empfehlenswert sind solche "geschlossenen" Matten vor allem im Uferbereich bei stärkerer Strömung und bei übersteilen Böschungen, da ein Ausspülen des Bodens sowie der Ansaat verhindert wird.
Die Durchführung der Begrünung ist für Ansaaten in der DIN 18917 und für Pflanzungen in der DIN 18916 geregelt. Die Ansaat, z. B. Landschaftsrasen / standortspezifische Regelsaatgutmischungen (RSM) nach FLL, kann sowohl als Trocken- als auch Nassansaat erfolgen. Durch die unbehinderte Keimung werden gegenüber Begrünungsmatten erfahrungsgemäß bessere und schnellere Begrünungsergebnisse erzielt.
Anwendungsgebiete für Jute- bzw. Kokosgewebe:
Neuansaat auf Steilböschungen, besonders bei Deponien
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